Eigenmann Unternehmenskommunikation

Medienkommunikation in Verhandlungen clever einsetzen

Medienkommunikation in Verhandlungen clever einsetzen

Mit einer cleveren Kommunikation über die Medien in der Öffentlichkeit gelingt es, sogenannte Rote Linien dem Verhandlungspartner klar aufzuzeigen. Hier muss der Akteur aber sicher sein, dass er mit seinen Partnern auch Massnahmen ergreifen kann, falls diese ‚Roten Linien‘ überschritten werden. Wenn nicht – wird es rasch als Bluff enttarnt und verliert seine künftige Wirkung.
Während des WEF‘s 2026 gelang es, dass der US-Präsident Donald Trump von den Invasionsdrohungen gegenüber Grönland abrückte und in geheime Verhandlungen einwilligte.
Der finnische Präsident Alexander Stubb würdigte den Deeskalationsschritt des Amerikaners und strich aber postwendend auch die Stärken Europas heraus: Die Europäer könnten sehr wohl auch eskalieren, um zu deeskalieren und dies mit folgenden Mitteln:
Erstens über den Verkauf von US-Staatsanleihen, zweitens über schmerzhafte Zölle auf ausgewählten US-Produkten bis drittens hin zur Handelsbazooka, dem Handelskrieg. Die Botschaft war gesetzt.
Alexander Stubb bei Sebastian Ramspeck im SRF 10vor10, 21.1.2026:
SRF-Beitrag

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